Mit Agroforst auf dem Weg zu einer klimaresilienten Landnutzung
Agroforstwirtschaft verbindet Bäume und Landwirtschaft, verbessert Klima-, Wasser- und Biodiversitätsschutz und gewinnt in Deutschland durch neue Bundes- und Landesförderungen an Bedeutung. Betriebe, Kommunen und Gesellschaft können von der konkreten Ausgestaltung von Förderprogrammen und -zielen bei der Etablierung und nachhaltigen Nutzung von Agroforstsystemen profitieren.
Agroforstwirtschaft bezeichnet die Integration von nutzbaren Gehölzen in die Landwirtschaft und wird wegen vielfältiger Vorteile schon seit Jahrtausenden praktiziert. Bekannte Beispiele für traditionelle Agroforstsysteme sind Hecken (in Norddeutschland auch Knicks genannt), Streuobstwiesen oder historische Hutewälder. In den letzten Jahrzehnten veränderten sich die landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsformen, die Schläge wurden größer und die Erträge sollten kurzfristig steigen. Diese Veränderungen sorgten dafür, dass Gehölze im Landschaftsbild immer mehr verschwanden und ihre bewusste Nutzung in den Hintergrund trat.
Autor(en)
Anke Hahn, Leon Bessert
Contentpartner
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Publikation
Wasser und Abfall 01-02 / 2026 (Februar 2026)
Verkaufspreis
€ 10,90