Agroforstwirtschaft als Werkzeug für Biotopverbund und Erhalt der Biodiversität in der Kulturlandschaft
Agroforstwirtschaft ist mehr als ein Nebeneinander von landwirtschaftlicher Nutzung und Gehölzen, das bei geeigneter Ausgestaltung ertrags- oder produktivitätssteigernde Wirkung haben kann. Sie bietet darüber hinaus für Klimaschutz, Klimaanpassung und Erhalt der Biodiversität viel Leistung für relativ überschaubare finanzielle Aufwendungen. Ein Überblick.
Unter Agroforstwirtschaft wird eine Landnutzungsform verstanden, „bei der Gehölze in Kombination mit landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Kulturen und/oder mit der Haltung von Nutztieren angebaut werden" [1]. Agroforstsysteme (AFS) können in vielfältiger Weise gestaltet werden – angefangen von traditionellen Nutzungsformen (z. B. Streuobst oder genutzte Hecken) über Windbreaks bis hin zu modernen Formen wie beispielsweise dem „Alley cropping" mit Energie- und/oder Werthölzern.
Autor(en)
Jörg Böhmer, Eckhard Jedicke, Martina Mayus, Martin Pesch, Peter Heck, et al.
Contentpartner
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Publikation
Wasser und Abfall 01-02 / 2026 (Februar 2026)
Verkaufspreis
€ 10,90