Aktuelle Herausforderungen für die CO2-Abscheidung bei einer thermischen Abfallverwertungsanlage

Die thermische Abfallverwertung ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft und leistet zugleich einen relevanten Beitrag zur sicheren Energieversorgung. CO2-Emissionen sind bei der thermischen Behandlung von Abfällen unumgänglich. Vor diesem Hintergrund verfolgt EEW eine Carbon-Management-Strategie mit dem Ziel, zukünftig einen noch größeren Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen beizutragen. Nachfolgend werden ein Einblick in den aktuellen Stand unserer Technologieverfolgung gewährt und Erfahrungen aus unseren bisherigen Praxisanwendungen beleuchtet.

Die EEW-Gruppe betreibt europaweit 17 Anlagen zur thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung und ist damit ein wichtiger Bestandteil der Kreislaufwirtschaft. Jährlich werden rund fünf Millionen Tonnen Abfälle energetisch verwertet. Daraus werden mehrere Millionen Megawattstunden Strom, Prozessdampf und Fernwärme erzeugt, die zuverlässig Nachbarn und Partner mit Energie versorgen. Neben der energetischen Nutzung können zusätzlich große Mengen an Eisen und anderen Metallen aus den Verbrennungsrückständen zurückgewonnen werden.
Autor(en)
Eike Diedecke
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
37. Abfall- und Ressourcenforum 2026 (April 2026)
Verkaufspreis
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