Talsperren des Wupperverbandes - was das System leisten kann
Mit den Niederschlagsextremen der letzten Jahre steht die Talsperrensteuerung vor großen Herausforderungen. Das Hochwasser 2021 hat gezeigt, dass mit Niederschlagsmengen umgegangen werden muss, für die die Talsperren beim Bau nicht bemessen wurden. Auch die trockenen Jahre 2018 bis 2020 haben die Speicher in Bezug auf Niedrigwasseraufhöhung an die Systemgrenzen gebracht. Mit diesen Erkenntnissen müssen Betriebsregeln angepasst und die Möglichkeiten im vorhandenen technischen System der Talsperren ausgeschöpft werden.
Der Wupperverband betreibt 14 Talsperren im Einzugsgebiet der Wupper, davon drei Trinkwasser-Talsperren. Die für das Hoch und Niedrigwassermanagement an der Wupper relevantesten Talsperren sind die Wupper- und Bever-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von zusammen 48,8 Mio. m3. Die bedeutendste Trinkwasser-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von 81 Mio. m3 ist die Große Dhünn-Talsperre.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Claudia Klerx, Dipl.-Ing. Alexander Löcke
Contentpartner
© WasserWirtschaft
Publikation
WasserWirtschaft 10 / 2025 (Oktober 2025)
Verkaufspreis
€ 10,90