Automatisierte Erstellung digitaler Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen

Vorgestellt wird eine Methode zum Erstellen von digitalen Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen, die auf digitalen Geländemodellen und Open-Source-GIS-Software basiert. Über die Verarbeitung von hochauflösenden DGM-Daten und der Ableitung eines Ersatzfließgewässernetzes wurden die Böschungsoberkanten identifiziert und mit Attributen wie Gefälleneigung und Qualitätsklassen versehen. Für den Freistaat Sachsen konnten so über 63.600 km Böschungsoberkanten mit differenzierten Qualitätsmerkmalen und Abstandsflächen identifiziert werden.

Der Gesetzgeber hat zum Schutz von Gewässern vor schädlichen Einbringungen wie Düngemitteln oder Verunreinigungen verschiedene gesetzliche Regelungen wie Düngeverordnung, Wasserhaushaltsgesetz, GAP-Konditionalitäten-Verordnung des Bundes sowie entsprechende Regelungen der Länder erlassen. Die Böschungsoberkante (BOK) spielt dabei eine zentrale Rolle als räumliche Bezugsgröße. Sie dient als Referenz für Abstände und Auflagen, die für die Landwirtschaft bei verschiedenen Bewirtschaftungstätigkeiten relevant sind.
Autor(en)
Michael Bock, Rüdiger Köthe, Jan -A. Wehberg, Johannes Kranich
Contentpartner
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Publikation
Wasser und Abfall 09 / 2025 (Oktober 2025)
Verkaufspreis
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