Abflussschätzung mittels regionalisierter W-Q-Beziehungen
Mit künstlichen neuronalen Netzen lassen sich W-Q-Beziehungen effizienter ableiten – ohne aufwendige Abflussmessungen. Der Beitrag zeigt, wie die Kombination von Pegeldaten, Radarniederschlägen und Modellen den Planungsprozess im Wasserbau beschleunigen und Unsicherheiten reduzieren kann.
Dieser Bericht stellt ein Verfahren vor, das darauf abzielt, die W-Q-Beziehungen für beliebige Gewässerabschnitte mit reduziertem Messaufwand abzuleiten. Ein künstliches neuronalen Netz (ANN) nutzt die Korrelation zwischen Pegeldaten, Radarniederschlägen und Wasserstandmessungen, um die W-Q-Beziehung theoretisch abzuleiten und auf ein anderes Gebiet zu regionalisieren. Dies reduziert den messtechnischen Aufwand, da direkte Abflussmessungen durch Modellergebnisse ergänzt werden. Die Methode zeigt Potenzial zur Beschleunigung des wasserbaulichen Planungsprozesses und zur Reduzierung verbleibender Unsicherheiten.
Autor(en)
Dr. Benjamin Mewes, Peter Ghaly, Felix Schmid, Benjamin Freudenberg
Contentpartner
© WasserWirtschaft
Publikation
WasserWirtschaft 07-08 / 2025 (August 2025)
Verkaufspreis
€ 10,90