Neue Konzepte zur Abflussbilanzierung der Bundeswasserstraßen

Der Beitrag beleuchtet die Weiterentwicklung und Modernisierung der Gewässerkunde der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Durch die Zusammenführung und Vereinheitlichung von hydrologischen Datenbanken sowie die zunehmende Digitalisierung sollen die Anforderungen an die Gewässerkunde effizienter erfüllt werden.

Das Verständnis der Hydrologie von Fließgewässern basiert neben der kontinuierlichen Wasserstandsmessung an Pegeln auch auf der Abflussmessung und der Ableitung von Abflusskurven. Bei der Validierung dieser Daten werden in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes Bilanzierungen durchgeführt, um die Konsistenz der Abflusszeitreihen verschiedener Pegel untereinander zu validieren und ggf. zu korrigieren. In diesem Beitrag beschreiben wir die Anwendung eines neuen Konzepts auf der Basis von Bilanzmodellen in der Kombination mit einem Assimilationsverfahrens und einer KI-basierten Fehlerkorrektur in Anwendung auf Abschnitte des Rheins und des Mains.
Autor(en)
Matthias Lichtenstern, Bernhard Mott, Dipl.-Ing. Sebastian Messing, Silke Rademacher, Marianne Brum
Contentpartner
© WasserWirtschaft
Publikation
WasserWirtschaft 06 / 2025 (Juni 2025)
Verkaufspreis
€ 10,90