Altstandorte und ihre Auswirkungen auf die Festlegung weniger strenger Umweltziele

Sachsen-Anhalt ist geprägt von einer langen industriellen Geschichte, die bis seit in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Insbesondere die Chemieindustrie, der Bergbau und die Schwerindustrie, die nach dem zweiten Weltkrieg stark ausgebaut wurden, haben tiefe Spuren in Landschaft und Umwelt hinterlassen. Daraus resultierende Altlasten sind durch stillgelegte Altanlagen, Deponien, flächenhafte Boden- und Grundwasserkontaminationen sowie schadstoffbelastete Oberflächengewässer gekennzeichnet.

Bei der Umsetzung der WRRL ist die Wirkung von Altlasten auf Grund- und Oberflächenwasser in den Fokus gerückt. Altlastenbedingte Stoffeinträge bei Oberflächengewässern und Grundwasserkörpern können der Zielerreichung nach WRRL entgegenstehen. Vorgestellt werden Methodiken, um weniger strenge Umweltziele sowohl für Oberflächen- als auch für Grundwasserkörper herzuleiten und zu begründen.
Autor(en)
Klaus Heise, Michael Trump
Contentpartner
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Publikation
Wasser und Abfall 02-03 / 2025 (März 2025)
Verkaufspreis
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