Der Einsatz der Tafeln zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen
Die Tafeln zählen mit etwa 75.000 Aktiven zu den größten sozialökologischen Bewegungen in Deutschland. Die Leitidee der Tafel-Arbeit besteht darin, Lebensmittel vor der Vernichtung zu bewahren und armutsbetroffene Menschen zu unterstützen. In Deutschland gibt es – seit der Gründung der ersten Tafel 1993 – mittlerweile über 970 Tafeln, die unabhängig von politischen Parteien und Konfessionen gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen.
Die über 970 Tafeln in Deutschland schaffen einen Ausgleich zwischen Überschuss und Mangel: jährlich retten sie etwa 265.000 Tonnen überschüssige Lebensmittel und verteilen diese an 1,6 bis 2 Millionen armutsbetroffene Menschen. Zur Erreichung des Ziels, die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren, leisten sie einen wichtigen Beitrag. Die spendenfinanzierte Tafel-Arbeit kann auf städtischer Ebene und durch Unternehmen der Abfallwirtschaft auf vielfältige Weise unterstützt werden, etwa durch finanzielle Entlastung bei Abfallgebühren oder Raummieten und einer guten Vernetzung.
Autor(en)
Treutwein Regina
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
36. Abfall- und Ressourcenforum (2025) (April 2025)
Verkaufspreis
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