Kamerabasiertes Monitoring von Fischen in Deutschland und der Schweiz

Der Fachbeitrag gibt einen Überblick über den Einsatz von Unterwasserkamerasystemen für das Monitoring von Fischen in Fließgewässern mit einem Fokus auf Fischwanderung, Fischpassierbarkeit und Fischverhalten in Deutschland und der Schweiz.

Durch die Analyse von praxisnahen Anwendungsbeispielen der Seeforellenaufsteigerzählung in Kander und Simme (Schweiz), der Wirkungskontrolle einer Fischschleuse in Interlaken (Schweiz) sowie einer Langzeitstudie in der Barbenregion (Deutschland) demonstriert der Beitrag die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die Zuverlässigkeit von Kameratechnologien. Kamerabasierte Untersuchungen stellen eine nichtinvasive Methode des Monitorings dar, verfügen über die Fähigkeit zur Langzeiterfassung und zusätzliche Möglichkeiten, wie Individuenbestimmung und Analyse des Verhaltens durch hohe Bildqualität. In der Diskussion werden die zukünftigen Möglichkeiten der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung mit solchen Kamerasystemen für eine automatisierte Analyse und Klassifizierung der Daten aufgezeigt.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Christian Haas, Dipl.-Ing. (FH) Matthias Meyer, Dipl.-Biol. Maria Schmalz
Contentpartner
© WasserWirtschaft
Publikation
WasserWirtschaft 10 / 2024 (Oktober 2024)
Verkaufspreis
€ 10,90