Rund um die Sanierung der Altlast Schrems

Die Fläche ST32 „Halde Schrems“ in Schrems bei Frohnleiten ist eine Altablagerung von Abraum- und Hüttenabfällen des lokalen Blei- und Silberbergbaues, welcher seit dem 13. Jahrhundert dort betrieben wurde.

Die Altablagerung wurde 2019 als Altlast ausgewiesen und der Priorität 1 zugeordnet. Im Wesentlichen war der Boden im Bereich der Halde mit Blei und Zink, sowie untergeordnet mit Cadmium und Quecksilber kontaminiert. Auch in Gemüse und Pflanzen wurden zum Teil erhöhte Schwermetallgehalte festgestellt. Aufgrund der Kontamination und der aktuellen Nutzung der Fläche als Großteils Wohngebiet und landwirtschaftliche Nutzfläche wurde eine Sicherung mit dem Ziel der gefahrlosen Nutzung der Haus- und Gemüsegärten durchgeführt. Als Sicherungsverfahren wurde der Austausch kontaminierter Böden durch unbelastetes Material gewählt. In einer ersten Sicherungsphase erfolgte dieser Bodenaustausch auf Liegenschaften, auf denen Kinder unter 18 Jahren wohnhaft waren. Die verbleibenden Flächen wurden in einer zweiten Phase gesichert. Der Ablauf der Sicherung sowie die zusätzlich erforderlichen Maßnahmen bis hin zum erfolgreichen Abschluss wird, aus Sicht des wasserrechtlichen Aufsichtsorgans, in nachstehendem Erfahrungsbericht geschildert.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Dr. techn. Jürgen Maier, Thomas Bruggraber, D. Vorraber
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Publikation
Recy & Depotech 2024 (Dezember 2024)
Verkaufspreis
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