Rolle der holzigen Biomasse im zukünftigen Energiesystem

Holz ist in vielen Ländern der Welt ein etablierter Energieträger. Es gilt als erneuerbar, wenn es im gleichen Maße nachwächst, wie es genutzt wird. Holzbiomasse ist begrenzt, wird aber gleichzeitig von vielen Sektoren mit dem Ziel der Klimaneutralität nachgefragt.

Es ist notwendig, die Nutzungskaskaden zu verlängern, verstärkt Rest-, Abfall- und Altholz zu nutzen und die energetische Holznutzung stärker in die Bereiche zu lenken, in denen Bioenergie die beste Alternative für die Transformation zu einem klimaneutralen Energiesystem bis 2045 ist. Um diese Perspektiven auszuloten, wurden im Rahmen eines Forschungsvorhabens von DBFZ und UFZ Zukunftsszenarien auf Basis der aktuellen energetischen Nutzung entwickelt und modelliert. Sie zeigen, dass holzartige Biomasse zukünftig den größten optimalen Beitrag in industriellen Hochtemperaturanwendungen und einen geringeren Beitrag in Hybridsystemen in Gebäuden sowie als BtL-Kerosin im Flugverkehr und als verflüssigtes synthetisches Biomethan im Schiffsverkehr haben wird.
Autor(en)
Dr. rer. nat. Kathleen Meisel, Matthias Jordan, Prof. Dr. Ing. Daniela Thrän
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2024) (November 2024)
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