Möglichkeiten der Erhöhung der Wasserverfügbarkeit für die landwirtschaftliche Feldberegnung

Die trockenen Jahre 2018-2020 stellen die Wasserwirtschaft und die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Durch den Klimawandel wird der Wasserbedarf für die landwirtschaftliche Bewässerung steigen und die bewässerte Fläche insgesamt vergrößert werden. Um den guten mengenmäßigen Zustand des Grundwassers nicht zu gefährden, sind großräumige Konzepte erforderlich, um die natürlichen und künstlichen Speichern zu speichern und alternative Wasserressourcen zu erschließen. Dazu werden im vorliegenden Beitrag einige Ideen vorgestellt

Im Grundsatz gibt es, wie in Bild 1 dargestellt, aus wasserwirtschaftlicher Sicht drei Strategien, um die Vorsorge gegen Dürre zu verbessern bzw. eine Anpassung an Dürren vorzunehmen. Hinzu kommt als vierter Aspekt die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung aller Beteiligten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und Methoden möglichst schnell in die Praxis umzusetzen. Alle genannten Bereiche können durch eine Verbesserung der Verfügbarkeit bereits vorhandener Daten sowie durch die Vereinfachung der Erfassung weiterer Daten profitieren und optimiert werden. Durch die Digitalisierung und durch schnelle Datenübertragung, auch großer Datenmengen, z.B. durch Glasfaser oder 5G, eröffnen sich neue Möglichkeiten, wie durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, Onlineüberwachung oder E-Learningangebote, die Wasserverfügbarkeit und den Umgang mit dem Wasser zu verbessern.
Autor(en)
Prof. Klaus Röttcher
Contentpartner
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Publikation
Wasser und Abfall 10 / 2021 (September 2021)
Verkaufspreis
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